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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 2     30. Apr. 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 2  (30.04.2012)

Seite 149-156


Langfristig stabile parodontale Regeneration durch autogene Knochentransplantation bei Patienten mit schwerer Parodontitis
Verdugo, Fernando / D'Addona, Antonio
Die parodontale Regeneration von Patienten mit fortgeschrittener Parodontitis und schwerem Attachmentverlust ist eine der größten Herausforderungen für den Zahnarzt. Dieser Artikel beschreibt das schrittweise Vorgehen und den Langzeitverlauf bei einer Patientin mit generalisierter fortgeschrittener chronischer Parodontitis. Vor und nach der Behandlung wurden Gewebeproben mikrobiologisch auf die vermuteten Parodontalpathogene untersucht. Bilaterale vertikale Defekte an den unteren Prämolaren und Molaren wurden mittels autogener Knochentransplantation aufgefüllt. Bei der Zweitoperation nach sechs Monaten fand sich eine 100%ige Defektfüllung. Das klinische, radiologische und mikrobiologische Ergebnis war auch nach acht Jahren stabil. Acht Jahre nach der aktiven Parodontalbehandlung erfolgte eine qualitative Polymerase-Kettenreaktion (PCR) zum Nachweis von Zytomegalievirus, Epstein-Barr-Virus Typ 1 und häufigen Parodontalpathogenen. Die negativen PCR-Ergebnisse acht Jahre nach der Behandlung bestätigten die vollständige Eradikation der pathogenen subgingivalen Reservoire.