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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 2     30. Apr. 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 2  (30.04.2012)

Seite 167-176


Knochenangebot im unteren Seitenzahnbereich: Eine retrospektive radiologische Studie mithilfe digitaler Volumentomografie. 1. Teil - Analyse der bezahnten Bereiche
Braut, Vedrana / Bornstein, Michael M. / Lauber, Roland / Buser, Daniel
In dieser retrospektiven radiologischen Studie wurden die Dimensionen des Alveolarkamms im unteren Seitenzahnbereich mithilfe der digitalen Volumentomografie (DVT) untersucht. Insgesamt 56 DVT-Scans erfüllten die Einschlusskriterien. Die Probengröße umfasste 122 Querschnitte von unteren Seitenzähnen (Prämolaren und Molaren). Die Dicke der bukkalen und lingualen Knochenwand wurde an zwei Stellen gemessen: 4 mm apikal der Schmelz-Zement-Grenze (Messpunkt 1 [MP1]) und in der Wurzelmitte (Messpunkt 2 [MP2]). Die Breite des Alveolarkamms wurde auf der Höhe des koronalsten bukkalen Knochenanteils (Alveolarknochenbreite 1 [BW1]) sowie an der Obergrenze des Mandibularkanals (Alveolarknochenbreite 2 [BW2]) gemessen. Außerdem wurde der vertikale Abstand zwischen diesen beiden Punkten ermittelt und gegebenenfalls ein vorhandener lingualer Unterschnitt erfasst. Sowohl an MP1 als auch an MP2 nahm die bukkale Wanddicke kontinuierlich vom ersten Prämolaren bis zum zweiten Molaren zu. Die BW1 war an den Prämolaren deutlich dünner als an den Molaren. Die Höhe des Alveolarkamms war an allen untersuchten Zähnen gleich. Wenn nach einer Zahnextraktion ein Implantat gesetzt werden soll, können mithilfe der DVT die Dimensionen des Alveolarkamms bestimmt werden. Die dabei gewonnenen Informationen zu Knochenvolumen und -morphologie sind hilfreich für die Entscheidung über die weitere Behandlung.