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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 3     6. Juli 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 3  (06.07.2012)

Seite 243-249


Effekt von Zigarettenrauchen und reduzierter Knochenhöhe auf dentale Implantate bei Sofortimplantation nach hydraulischem Sinuslift
Lin, Thomas H. S. / Chen, Leon / Cha, Jennifer / Jeffcoat, Marjorie / Kao, Daniel W. K. / Nevins, Myron / Fiorellini, Joseph P.
In dieser Studie wurden die Auswirkungen des Zigarettenrauchens und der Knochenhöhe auf das Überleben von dentalen Implantaten untersucht, die sofort nach einem Sinuslift inseriert wurden. Dazu wurden retrospektiv 334 Patientenakten durchgesehen und 75 Patienten (155 Implantate) in die Studie aufgenommen. Die Datenerhebung erfolgte anhand von Behandlungsaufzeichnungen und Röntgenaufnahmen und berücksichtigte Alter, Geschlecht, Raucherstatus, Knochenhöhe des Sinusbodens, Angaben zu den Implantaten und zum Implantatüberleben. Bei der Wiedereröffnung betrug die Implantatüberlebensrate der Nichtraucher 93 % und der Raucher 84 %. Nach 12-monatiger funktioneller Belastung sank die Implantatüberlebensrate bei den Nichtrauchern auf 87 % (81 von 93), bei den Rauchern auf 79 % (49 von 62) (P < 0,000). Die Auswertung ergab, dass sich das Rauchen bei einer präoperativen Knochenhöhe < 4 mm signifikant auf das Implantatüberleben auswirkt, da hierfür die Überlebensrate bei Nichtrauchern 82,4 % beträgt und bei Rauchern 60 % (P < 0,05). Wird eine Sofortimplantation nach einem Sinuslift geplant, ist das Rauchen somit insbesondere für Patienten mit reduzierter Knochenhöhe ein Hochrisikofaktor.