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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 3     6. Juli 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 3  (06.07.2012)

Online Article, Seite 271


Online Article: Unterkieferrekonstruktion mit Tissue Engineering bei multiplen rezidivierenden Ameloblastomen
Hernández-Alfaro, Federico / Ruiz-Magaz, Vanessa / Chatakun, Punjamun / Guijarro-Martínez, Raquel
Dieser Artikel stellt ein neues Knochenregenerationsverfahren bei einem Patienten mit multiplen rezidivierenden Ameloblastomen des linken Unterkieferwinkels vor. Über einen extraoralen Zugang wurde der Tumor komplett reseziert. Ein Knochenmarkaspirat aus dem Beckenkamm wurde zentrifugiert, um die mesenchymale Zellfraktion zu erhalten. Anhand eines stereolithografischen Modells wurde präoperativ ein Titannetz so vorgebogen, dass es den Unterkieferwinkel exakt wiederherstellte. Anschließend wurde das Netz mit zwei Blöcken aus xenogenem Material aufgefüllt, die mit rekombinantem Bone Morphogenetic Protein 7 (BMP-7) und Stammzellen vermischt waren. Neun Monate später wurden zur Wiederherstellung der Kaufunktion drei enossale Implantate in den regenerierten Knochen gesetzt. Gleichzeitig wurden Knochenproben entnommen. Die histomorphometrische Analyse bestätigte die Knochenneubildung im Bereich der Xenograft-Partikel. Diese Ergebnisse zeigen, dass sich durch ein Knochenmarkaspirat in einem Scaffold aus bovinen Xenograft-Blöcken und BMP-7 Ästhetik und Funktion wiederherstellen lassen. Das vorgestellte Verfahren führt zur Neubildung einer ausreichenden Knochenmenge mit so guter Qualität, dass Implantationen möglich sind. Damit werden die Patientenmorbidität und die Operationszeit im Vergleich zu konventionellen Rekonstruktionsverfahren reduziert.