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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 3     6. Juli 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 3  (06.07.2012)

Seite 299-308


Der periostale Taschenlappen zur horizontalen Knochenregeneration: Eine Fallserie
Steigmann, Marius / Salama, Maurice / Wang, Hom-Lay
Die geführte Knochenregeneration ist ein erfolgreiches Verfahren zur Verbreiterung des Alveolarkamms vor dem Setzen dentaler Implantate. Bei schweren oder fokalen horizontalen Knochendefekten ist es oft schwierig, das Weichgewebe ausreichend zu mobilisieren, damit ein primärer Wundverschluss über der Osteoplastik sichergestellt werden kann. Dieses Problem kann mit dem bukkalen periostalen Taschenlappen gelöst werden, der in diesem Artikel vorgestellt wird. Der Lappen wird so gebildet, dass eine Periosttasche entsteht, die mit Knochentransplantatmaterial gefüllt werden kann. Gleichzeitig wird durch die Mukosaspaltung ein primärer spannungsfreier Wundverschluss gewährleistet. Der Lappen stabilisiert das augmentierte Volumen in der Tasche. Bei fünf Patienten, die konsekutiv mit diesem Verfahren behandelt wurden, wurde die Alveolarkammbreite vor und 24 Wochen nach der Augmentation gemessen. Bei diesen Patienten nahm die Knochenbreite im Mittel um 389 ± 301 % (Bereich: 50 bis 1420 %) zu. Die Daten dieser Studie legen nahe, dass der periostale Taschenlappen ein vorhersagbarer alternativer Lappenansatz für die Korrektur fokaler horizontaler Knochendefekte ist.