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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 3     6. Juli 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 3  (06.07.2012)

Online Article, Seite 325


Online Article: Knochendichte im Bereich enossaler Implantate bei Einnahme von Alendronat: Eine Pilotstudie
Griffiths, Garth R.
Diese blinde, randomisierte, kontrollierte Pilotstudie untersuchte nicht invasiv die Veränderungen der Knochenmineraldichte (BMD) im Bereich enossaler Implantate bei gesunden Patienten, die das Aminobisphosphonat Alendronat einnahmen. Die BMD wurde durch eine Computertomografie und durch konventionelles Röntgen ermittelt. Für die zweizeitige Implantation wurden gesunde Männer (Alter 62 ± 12 Jahre) ausgewählt. Die Patienten erhielten zunächst unilateral die Hälfte der erforderlichen Implantate im Ober- oder Unterkiefer, anschließend wurden bei jedem Patienten CT-Scans der Ausgangssituation angefertigt. Nach sechs Monaten wurden die kontralateralen Implantate gesetzt. Anschließend wurden die Patienten randomisiert in zwei Gruppen eingeteilt (einmal wöchentliche Einnahme von 70 mg Alendronat bzw. Plazebo) und erneut CT-Scans angefertigt. Alendronat bzw. das Plazebo wurden nach sechs Monaten abgesetzt. Nach 12 Monaten wurde ein weiterer CT-Scan angefertigt. Nach 18 Monaten stellten sich die Patienten für eine Abschlussuntersuchung und abschließende CT-Scans vor. Im Ober- und Unterkiefer wurden die Hounsfield Units für die Implantationsbereiche und die nicht operativen Seiten ermittelt. In dieser Studie verringerte sich die periimplantäre BMD tendenziell bei der Gabe von Alendronat sechs Monate ab dem Zeitpunkt der Implantation. Weniger deutlich waren der Trend für die Abnahme der periimplantären BMD bei der Gabe von Alendronat für sechs Monate nach der erfolgreichen Osseointegration des Implantats. Dies galt auch für einen BMD-Rebound beim Absetzen von Alendronat für sechs Monate, nachdem die Substanz entweder für sechs Monate nach der Implantation bzw. nach der sechsmonatigen erfolgreichen Osseointegration des Implantats gegeben wurde.