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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 3     6. Juli 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 3  (06.07.2012)

Online Article, Seite 334


Online Article: Osteotom versus konventionelles Bohren bei der Präparation des Implantatbetts: Eine Vergleichsstudie am Kaninchen
Nóbrega, Ana Rita / Norton, Ana / Silva, José António / Silva, José Pedro Dias / Branco, Fernando Morais / Anitua, Eduardo
Ziel dieser Studie war die Untersuchung des Einflusses von Osteotomen auf das Eindrehmoment und die Primärstabilität verglichen mit den Werten nach einem konventionellen Implantationsverfahren unter Verwendung eines Bohrers. Dazu wurden insgesamt 20 Implantate (Durchmesser 4 mm, Länge 8,5 mm) in die distale Femurkondyle von 10 New Zealand White Rabbits platziert. Die Implantatbetten wurden in der Kontrollgruppe (Gruppe A) mit konventionellen Bohrern präpariert oder mit Osteotomen (Gruppe B). Nach der Implantation wurde das Eindrehmoment gemessen, und es erfolgte eine Resonanzfrequenzanalyse (RFA). Die ermittelten Werte der beiden Gruppen wurden korreliert und verglichen. Das Eindrehmoment wurde in drei verschiedenen Tiefen gemessen: krestal, mittig und apikal. In Gruppe B waren das mittlere Eindrehmoment und die RFA-Werte höher (P < 0,05). Es bestand keine statistisch signifikante Korrelation beim Vergleich der mittleren Eindrehmomente und der RFA-Werte (P > 0,05). Die Knochenverdichtung vor der Implantation führte bei Knochen mit geringer Dichte zu einem höheren mittleren Eindrehmoment und RFA-Werten. Im Rahmen dieser experimentellen Studie war der Einsatz eines Osteoms bei Knochen mit geringer Dichte vorteilhaft. Die Knochenverdichtung kann die Primärstabilität von Implantaten verbessern.