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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 4     11. Sep. 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 4  (11.09.2012)

Seite 375-382


Schnelle kieferorthopädische Behandlung nach Split-crest- Verfahren - ein kombinierter chirurgisch-kieferorthopädischer Ansatz zur Herstellung eines Implantatlagers: Ein Fallbericht
Amato, Francesco / Mirabella, A. Davide / Borlizzi, Diego
In diesem Artikel wird ein klinischer Fall vorgestellt. Die Patientin war im unteren Seitenzahnbereich bilateral teilbezahnt und zeigte eine ausgeprägte horizontale und vertikale Knochenatrophie. Sie wurde mit einem neuen Ansatz mit rascher kieferorthopädischer Therapie nach einer Alveolarkammspaltung behandelt. Das Split-crest-Verfahren erfolgte mit piezochirurgischen Instrumenten im Bereich des ersten Molaren und zweiten Prämolaren zur Aufweitung des Knochenkamms und zur Eröffnung eines Kanals für die Zahnbewegung. Unmittelbar anschließend wurden die ersten Prämolaren kieferorthopädisch nach distal und die zweiten Molaren nach mesial in den Operationsbereich bewegt. Grundgedanke war, die kieferorthopädischen Zahnbewegungen zu erleichtern und zu beschleunigen. Das ist normalerweise bei einem dünnen Alveolarkamm (knife-edge) schwierig. Der Knochendefekt wurde mit dem Alveolarknochen der Nachbarzähne aufgefüllt, die in den operativ eröffneten Kanal bewegt worden waren. Im Bereich des ersten Prämolaren wurde ein ausreichendes Knochenvolumen für die Implantation erreicht. Die Implantate wurden gesetzt, und die Patientin erhielt eine Restauration.