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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 4     11. Sep. 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 4  (11.09.2012)

Seite 439-445


Socket Preservation mit bovinem Knochenmineral mit oder ohne bioresorbierbare Kollagenmembran
Perelman-Karmon, Mally / Kozlovsky, Avital / Lilov, Roman / Artzi, Zvi
In der vorliegenden Studie wurden Extraktionsalveolen verglichen, die mit bovinem Knochenmineral (BBM) mit und ohne Verwendung einer resorbierbaren Membran augmentiert wurden. Bei 23 Patienten wurden frische Extraktionsalveolen mit BBM-Partikeln aufgefüllt. Bei 12 dieser Patienten wurde eine Membran zur gesteuerten Geweberegeneration (GTR) appliziert. Nach neun Monaten wurden für die histomorphometrische Untersuchung Proben des Hartgewebes entnommen. Mithilfe des Punktzählverfahrens wurden für jede Probe die prozentualen Anteile der Knochenflächen (BAFs) der krestalen, mittleren und apikalen Schnitte berechnet und die Veränderungen der Werte verglichen. Bei einer Transplantation mit BBM lag der mittlere BAF zwischen 22,8 % (koronal) und 36,3 % (apikal). Bei der Transplantation mit BBM und einer Kollagenmembran lag er bei 35,2 % (koronal) und 47 % (apikal). Der Vergleich der unterschiedlichen Bereiche der Gewebeproben sowie der beiden Gruppen zeigte eine deutliche Zunahme der BAFs von koronal nach apikal (P < 0,001). Dieses Muster fand sich in beiden Gruppen (P < 0,001) und war in der Gruppe mit Transplantation durch BBM und Kollagenmembran stärker ausgeprägt (P < 0,05). Bei der Socket Preservation unmittelbar nach der Zahnextraktion erhielt BBM das Alveolenvolumen und ermöglichte die Bildung von neuem Knochen. Mit dieser Behandlung konnte ein ausreichendes Implantatlager geschaffen werden. Bei der Verwendung einer GTR-Membran war der Knochenanteil erhöht.