Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 5     19. Nov. 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 5  (19.11.2012)

Seite 473-483


Klinische und histologische Evaluation eines Laser-assistierten Verfahrens zur Bildung eines neuen Attachments beim Menschen
Nevins, Marc L. / Camelo, Marcelo / Schupbach, Peter / Kim, Soo-Woo / Kim, David M. / Nevins, Myron
In dieser Studie wird das Heilungsergebnis eines Laser-assistierten Verfahrens zur Bildung eines neuen Attachments (LANAP, laser-assisted new attachment procedure) betrachtet. Es nahmen acht Patienten mit 12 zur Extraktion vorgesehenen Zähnen teil, die in eine LANAP-Behandlung des gesamten Mundes einwilligten. Das operative LANAP erfolgte in einem ersten Durchgang mit einem Faserquerschnitt von 360 µm, mit einer Leistung von 4,0 W, einer Energiedichte von 1965 mJ/mm2, einer Pulsdauer von 100 µs und 20 Hz. Die Behandlung wurde vom Gingivasaum bis zur Taschenbasis parallel zur Wurzeloberfläche sowie lateral und apikal vorgenommen, um das erkrankte Taschenepithel zu entfernen. Die Zähne wurden aggressiv von Zahnstein befreit und die Wurzeln piezochirurgisch geglättet. Eine zweite Sitzung erfolgte mit einem Faserdurchmesser von 360 µm, einer Leistung von 4,0 W und einer Energiedichte von 1965 mJ/mm2, einer Pulsdauer von 650 µs und einer Frequenz von 20 Hz vom apikalen Ende des Knochendefekts bis zum Gingivasaum. Nach neunmonatiger Heilung erfolgte eine En-bloc-Biopsie im Rahmen der Extraktion. Bei 10 Zähnen wurde histologisch die parodontale Wundheilung untersucht. Fünf Zähne wiesen eine parodontale Regeneration mit neuem Zement, Parodontalligament und Alveolarknochen auf. Ein Zahn hatte ein neues Attachment aus neugebildetem Zement und inserierenden Kollagenfasern und vier Zähne heilten mit einem langen Saumepithel. Das LANAP sollte weiter in klinischen Langzeitstudien untersucht werden, in denen die Stabilität der klinischen Ergebnisse mit derjenigen nach einer konventionellen Therapie verglichen wird. Die vorliegende Studie belegt, dass das LANAP eine parodontale Regeneration induzieren kann.