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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 5     19. Nov. 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 5  (19.11.2012)

Seite 485-495


Augmentation eines schmalen Alveolarkamms im Frontzahnbereich: Geplantes Verschieben der labialen Knochenplatte mit simultaner Einzelzahnimplantation und nachfolgende Bestätigung bei der Wiedereröffnung
Langer, Burton / Langer, Laureen / Sullivan, Richard M.
In diesem Artikel wird die Effizienz eines Verfahrens zur Expansion des unbezahnten Alveolarkamms mit einer Breite < 3 mm beschrieben. Es wurde eine geplante Grünholzfraktur der labialen Knochenplatte vorgenommen, gleichzeitig wurde ein Implantat inseriert. Barrieremembranen wurden nicht verwendet. Die restrospektive Fallserie betrachtet die langfristigen Ergebnisse von 21 Patienten mit 36 Behandlungsbereichen und 37 Implantaten. Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug vier Jahre, beginnend fünf Monate nach der Restauration. Für die Alveolarkammaugmentation wurde in 22 Fällen (61 %) gefriergetrocknetes Knochen-Allograft eingesetzt. Bei der Wiedereröffnung bestätigte sich der Erhalt der verschobenen labialen Knochenplatte nach der Implantatintegration. Drei Implantate wurden wegen der unvollständigen Heilung des darüberliegenden Weichgewebes vor der geplanten Freilegung wieder entfernt. Damit lag die Überlebensrate nach der Labialverschiebung bei 92 %. Nach der Belastung mit der definitiven Restauration versagte keines der Implantate. Damit betrug die kumulative Überlebensrate der belasteten Implantate 100 %. Bei der letzten Kontrolluntersuchung fiel kein signifikanter Knochenverlust auf. Die Nachbeobachtung dauerte neun bis 148 Monate nach Beginn der Belastung. Das Verschieben der labialen Knochenplatte mit einer simultanen Implantation zur horizontalen Alveolarkammaugmentation erwies sich als zuverlässiges und praktikables Verfahren zum Einzelzahnersatz. In diesem Fall sind andere Transplantationsverfahren oft schwierig.