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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 5     19. Nov. 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 5  (19.11.2012)

Seite 519-528


Histologische und klinische Evaluation des Alveolarkammerhalts nach Transplantation von demineralisierter Knochenmatrix, Spongiosachips und resorbierbarer extrazellulärer Matrixmembran
Scheyer, E. Todd / Schupbach, Peter / McGuire, Michael K.
Um die Resorption des Alveolarknochens nach einer Extraktion zu reduzieren, gehören inzwischen Ridge-Preservation-Verfahren mit oder ohne resorbierbare Membranen zum Therapiestandard. In dieser prospektiven Fallserie wurden die histologischen und klinischen Ergebnisse sechs, 12 und 24 Wochen nach der Transplantation von Extraktionsalveolen mit einer injizierbaren Allograft-Paste und einer resorbierbaren extrazellulären Matrixmembran untersucht. An jedem Untersuchungszeitpunkt wurden Knochenzylinder zur mikroskopischen Evaluation entnommen und Implantate platziert. Nach der prothetischen Restauration wurden die Implantate unter langfristiger okklusaler Belastung beobachtet. Zu allen drei Zeitpunkten war histologisch eine aktive Knochenregeneration erkennbar. Nach sechs Wochen waren umschriebene Bereiche mit Geflechtknochen zu erkennen, wobei nicht mineralisiertes Osteoid überwog. Nach 12 und 24 Wochen fand sich histologisch überwiegend regenerierter Geflechtknochen, dessen Menge umso größer war, je später die Biopsie erfolgte. Die Implantate überlebten unter funktioneller Belastung, unabhängig vom Zeitpunkt der Implantation nach der Transplantation.