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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 5     19. Nov. 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 5  (19.11.2012)

Seite 539-546


Ergebniss von Press-Fit-Implantaten mit gesinterter, poröser Oberfläche nach 10-jähriger funktioneller Belastung im teilbezahnten unteren Seitenbereich
Deporter, Douglas A. / Kermalli, Jaffer / Todescan, Reynaldo / Atenafu, Eshetu
In diesem Artikel werden die aktuellen Ergebnisse einer prospektiven klinischen Studie vorgestellt. Dabei wurde das Ergebnis von Press-Fit-Implantaten mit gesinterter, poröser Oberfläche im unteren Seitenbereich bei teilbezahnten Patienten beobachtet. Die verwendeten Implantate hatten eine Gesamtlänge (einschließlich transgingivalem Halsbereich) von 7 bis 9 mm, davon lagen 6 bis 8 mm intraossär (Länge der gesinterten Oberfläche mit Knochenkontakt). Insgesamt wurden bei 24 Patienten 48 Implantate gesetzt, meistens als Ersatz von Molaren. Das mittlere Kronen-Wurzel-Verhältnis betrug 1,4. Während der 10-jährigen Nachbeobachtungszeit zur Implantatbelastung verstarben zwei Patienten mit drei Implantaten. Für drei Patienten mit vier Implantaten fehlten wegen Krankheit oder Umzug die Kontrolldaten. Die Überlebens- und Erfolgsraten der Implantate betrugen jeweils 95,5 %. Zwei Implantate versagten; bei den übrigen Implantaten betrug der mittlere kumulative Alveolarkammverlust (gemessen von der Implantat-Abutment-Verbindung) 1,2 mm. Dieser Knochenverlust war unabhängig vom Kronen-Wurzel-Verhältnis, dem Restaurationsdesign und der Lage des Implantats im am weitesten distal gelegenen Abschnitt eines Sextanten. Allerdings bestand bei Implantaten, bei denen der Antagonist ebenfalls ein Implantat war, ein Trend für einen stärkeren Knochenverlust als bei Implantaten, die als Antagonist einen natürlichen Zahn hatten.