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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 6     31. Jan. 2013
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 6  (31.01.2013)

Seite 591-601


Klinische Ergebnisse von Keramikveneers: Zahnpräparation mit ästhetischer Präevaluation der Provisorien (APT)
Gurel, Galip / Morimoto, Susana / Calamita, Marcelo A. / Coachmann, Christian / Sesma, Newton
Dieser Artikel befasst sich mit dem klinischen Langzeitergebnis von adhäsiv befestigten Keramikveneers über 12 Jahre. Die Zahnpräparation war mithilfe der ästhetischen Präevaluation und von Provisorien (APT) durchgeführt worden. Insgesamt 66 Patienten erhielten 580 Keramikveneers. Diagnose, ästhetisches Design, Präparation und Anfertigung der Provisorien basierten auf dem APT-Protokoll. Anhand von prä- und postoperativen Parametern wurde der Einfluss mehrerer Faktoren auf die Lebensdauer der Verblendkeramiken analysiert. Bei einer APT-Restauration war die Präparation zu 80 % auf den Zahnschmelz beschränkt. Im Lauf der 12 Jahre schlugen 42 Verblendkeramiken fehl. Dabei sank der Anteil der Misserfolge der Veneers wegen Debonding und Mikroleakage bei auf den Schmelz begrenzter Präparation auf 0 %. Keramikveneers erwiesen sich hinsichtlich der Randadaption, Verfärbung, Gingivarezession, Sekundärkaries, postoperativen Sensibilität und Zufriedenheit mit der Farbe der Restauration nach 12 Jahren als klinisch günstig. Das Vorgehen mittels APT erleichterte die Diagnose, die Kommunikation und die Präparation und erzielte ein vorhersagbares restauratives Behandlungsergebnis. Durch die Begrenzung der Präparation auf den Zahnschmelz verbesserte sich das Abschneiden der Keramikveneers signifikant.