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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 6     31. Jan. 2013
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 6  (31.01.2013)

Online Article, Seite 663


Online Article: Periimplantärer Knochenverlust bei sofortbelasteten Interimsimplantaten: Histologische und mikro-computertomografische Analyse - ein Fallbericht
Grassi, Roberto / Rebaudi, Alberto / Trisi, Paolo / Covani, Ugo / Barone, Antonio
Die Sofortbelastung von dentalen Implantaten kann die Behandlungszeit signifikant verkürzen. Damit erhöht sich auch die Akzeptanz der Patienten gegenüber einer Implantatbehandlung. Allerdings muss noch untersucht werden, ob ein primärstabiles Implantat sofort belastet werden kann, ohne dass sich faseriges Bindegewebe am Interface bildet. Drei Interimsimplantate wurden in den unbezahnten Unterkiefer gesetzt: Zwei Implantate wurden sofort belastet und eines heilte unbelastet ein. Alle Interimsimplantate wurden nach 12 Wochen wieder entnommen, um das periimplantäre Gewebe und den Knochen-Implantat- Kontakt qualitativ und quantitativ zu analysieren. Die Knochenbiopsate mit den Interimsimplantaten wurden zunächst mittels Mikro-Computertomografie (Mikro-CT) untersucht. Anschließend wurden dieselben Proben nicht dekalzifiziert in einer histologischen Standarduntersuchung analysiert. Das Mikro-CT zeigte, dass das Knochengewebe leicht von der Oberfläche des belasteten Implantats abgelöst war. Histologisch zeigte sich eine Weichgewebsschicht innerhalb der Alveole. Die morphometrischen Werte des Gesamtknochenvolumens, des Knochen-Implantat-Kontakts und der Knochenkonnektivität waren am unbelasteten Implantat höher, das fast vollständig von einer durchgehenden Knochenschicht bedeckt war. Das Mikro-CT bestimmter morphometrischer Parameter und die histologischen Ergebnisse bei Interimsimplantaten mit geringem Durchmesser zeigten, dass sich eine unkontrollierte Belastung ungünstig auf die periimplantäre Knochenheilung auswirken kann.