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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 1     8. Mär. 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 1  (08.03.2013)

Online Article, Seite 38


Online Article: In-vitro-Verfärbungen der Weichgewebe durch gefärbtes, fluoreszierendes Zirkonoxid und nicht gefärbtes, nicht fluoreszierendes Zirkonoxid bei dünner Mukosa
Happe, Arndt / Schulte-Mattler, Verena / Strassert, Christian / Naumann, Michael / Stimmelmayer, Michael / Zöller, Joachim E. / Rothamel, Daniel
Das Auswahl des Abutmentmaterials kann sich auf die Farbe des periimplantären Weichgewebes auswirken, insbesondere wenn die faziale Mukosa dünn ist. In dieser In-vitro-Studie wurde der Effekt von Titanoxid, Zirkonoxid und gefärbtem fluoreszierendem Zirkonoxid auf die Farbe von Weichgeweben mit einer Dicke von 1,5 mm untersucht. Das dünne Weichgewebe wurde gemäß einer andernorts veröffentlichten Technik mithilfe der Oberkiefer von 10 Schweinen simuliert. Unter das Weichgewebe wurden drei Abutmentmaterialien verbracht und die Verfärbung mit einem Spektrophotometer bestimmt. Als Kontrolle diente der Testbereich ohne darunterliegendes Material. Während Titanoxid zu sichtbaren Verfärbungen von ΔE 7,3 führte, die signifikant über dem Schwellenwert von ΔE 3,7 lagen (P < 0,05, Student-t-Test), unterschieden sich die Verfärbungen durch Zirkonoxid (ΔE 3,7) und gefärbtes, fluoreszierendes Zirkonoxid (ΔE 3,5) statistisch nicht von der Sichtbarkeitsschwelle von ΔE 3,7 (P < 0,05, Student-t-Test). Der Unterschied zwischen den beiden Zirkonoxidpräparaten war statistisch nicht signifikant, obwohl das gefärbte Zirkonoxid dunkler war. Der Farbunterschied zwischen den beiden Proben betrug ΔE 10,35. Im Gegensatz zu Titanoxid veränderte weder das ungefärbte noch das gefärbte Zirkonoxid die Gingivafarbe. Durch das Färben von weißem Zirkonoxid mit einem fluoreszierenden Farbstoff erhält man ein Abutmentmaterial aus reiner Keramik, das die optischen Eigenschaften natürlicher Zähne nachahmt.