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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 1     8. Mär. 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 1  (08.03.2013)

Online Article, Seite 57


Online Article: Einfluss des Interleukin-1-Genpolymorphismus und von Rauchen auf das langfristige Ergebnis nach der Behandlung einer Gingivarezession
Jankovic, Sasha / Aleksic, Zoran / Dimitrijevic, Bozidar / Camargo, Paulo / Kenney, Barry / Lekovic, Vojislav
Risikofaktoren, wie Rauchen, genetische Faktoren und der gingivale Biotyp, wirken sich erheblich auf die Ätiologie, Vorhersagbarkeit und das langfristige Ergebnis der Behandlung von Gingivarezessionen aus. In der vorliegenden Studie wurde der Einfluss von Polymorphismen von Interleukin 1 (IL-1) und Rauchen auf das langfristige Ergebnis ein und drei Jahre nach der Behandlung von Gingivarezessionen untersucht. Bei allen Patienten (n = 55) wurden Rezessionsdefekte vom Typ I und II mit einem Bindegewebstransplantat behandelt. Klinisch wurden die Rezessionstiefe, die Gingivitis und die Höhe des klinischen Attachments erfasst. Mittels Fingerstick und speziellem DNA-Filterpaper wurde Blut abgenommen und zur Polymerase-Kettenreaktion an ein Labor geschickt. Insgesamt wiesen 19 Patienten einen positiven Genotyp auf (34,5 %). Die Rezessionsbehandlung verlief erfolgreich und erzielte nach einem Jahr unabhängig von Raucherstatus und Genotyp eine vergleichbare Wurzeldeckung. Nach drei Jahren hatten die nicht rauchenden Patienten mit positivem IL-1-Genotyp etwa 20 % der nach einem Jahr hinzugewonnen Wurzeldeckung wieder verloren und lagen dazu um nahezu den Faktor 4 unter dem Wert der Genotyp-negativen Patienten. Raucher mit positivem IL-1-Genotyp verloren etwa 35 % der erzielten Wurzeldeckung. Nach einem Jahr wirkten sich der IL-1-Polymorphismus und Rauchen noch nicht auf die Ergebnisse einer Rezessionsbehandlung aus. Sie beeinflussen aber das langfristige Ergebnis.