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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 1     8. Mär. 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 1  (08.03.2013)

Seite 59-66


Radiologische Darstellung von Zementen, die häufig in der dentalen Implantologie verwendet werden
Pette, Gregory A. / Ganeles, Jeffrey / Norkin, Frederic J.
Zementrierte Restaurationen ermöglichen die Verwendung konventioneller Teilrestaurationen auf dentalen Implantaten. Bleibt jedoch beim Befestigen überschüssiger Zement zurück, kann eine schwere Komplikation auftreten, die zementinduzierte Periimplantitis. Röntgendichte Zemente lassen sich im Röntgen leichter darstellen, sodass Zementüberschüsse bereits beim Einsetzen der Restauration auffallen. In der vorliegenden Studie wurde die Strahlendurchlässigkeit handelsüblicher dentaler Zemente in vitro untersucht. Dazu wurden 18 Zemente geprüft, die häufig für die Befestigung von Restaurationen auf Implantaten verwendet werden. Der Zement wurde mit einer Dicke von 0,5 mm und 1,0 mm aufgebracht. Folgende Zemente wurden verwendet: Zinkoxid-Eugenol, Zinkoxid, Zinkpolycarboxylat, Zinkphosphat, kunststoffverstärkter Glasionomerzement, Akryl-Urethan, Zement auf Kompositbasis und Komposit. Dazu wurden von zwei Proben jeder Zementdicke standardisierte Röntgenaufnahmen angefertigt, wobei ein Aluminiumstufenkeil als Referenz diente. Der mittlere Wert jeder der neun Schritte des Stufenkeils auf der Grauskala wurde als Referenz herangezogen und mit den Zementproben verglichen. Temp Bond Clear (kompositbasiert), IMProv (Akryl-Urethan), Premier Implant Cement (Kunststoff) und Temrex NE (Kunststoff) waren bei keiner Dicke radiologisch nachweisbar. Am besten ließen sich zinkhaltige Zemente darstellen. Die häufig verwendeten Zemente unterscheiden sich deutlich in ihrer Strahlendurchlässigkeit. Ein Misserfolg von Implantaten aufgrund einer zementbedingten Periimplantitis dürfte sich durch radiologisch darstellbare Zemente reduzieren lassen.