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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 1     8. Mär. 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 1  (08.03.2013)

Seite 69-76


Ridge-Preservation-Verfahren mit und ohne primären Wundverschluss: Eine Fallserie
Kim, David M. / De Angelis, Nicola / Camelo, Marcelo / Nevins, Marc L. / Schupbach, Peter / Nevins, Myron
In dieser Studie wurde untersucht, welche klinische und histologische Effizienz eine Kombination aus alloplastischem biphasischem Calciumphosphat (30 % Hydroxylapatit und 70 % Beta-Tricalciumphosphat [Osteon II]) mit einer kreuzvernetzten Kollagenmembran zur Rekonstruktion einer Extraktionsalveole mit Knochenneubildung hat. 12 Patienten aus zwei Zahnarztpraxen, bei denen die Extraktion oberer und unterer Zähne (n = 30, keine Molaren) erforderlich war, erhielten Osteon II (0,5 bis 1,0 mm Partikelgröße) und die Kollagenmembran. In der Gruppe mit Primärheilung (Gruppe A, n = 12) erfolgte ein primärer Lappenschluss über der Membran. In Gruppe B mit Sekundärheilung (n = 18) blieb die Membran exponiert. Die frühe Wundheilung verlief in Gruppe B langsamer als in Gruppe A, wobei der Unterschied nach vier Wochen nicht mehr vorhanden war. Bei der Zweitoperation waren die Alveolarkammdimensionen in beiden Gruppen erhalten und die Alveole war mit Knochen gefüllt. Der transplantierte Bereich war gut vaskularisiert, in einigen Fällen waren klinisch noch Transplantatpartikel sichtbar. Die lichtmikroskopische Untersuchung ergab eine Knochenneubildung auf den Oberflächen der Transplantatpartikel und zwischen ihnen, da das Transplantatmaterial osteokonduktiv war. Die mittlere Menge an vitalem Knochen betrug 40,3 ± 7,8 % (Gruppe A) bzw. 47,3 ± 11,3 % (Gruppe B). Der Anteil an verbliebenen Transplantatpartikeln betrug 6,0 ± 4,0 % (Gruppe A) bzw. 18,0 ± 20,0 % (Gruppe B). Die Sekundärheilung hatte somit keinen Einfluss darauf, wie hoch der Anteil an neugebildetem vitalem Knochen und residuellen Transplantatpartikeln war.