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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 2     12. Juni 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 2  (12.06.2013)

Seite 169-175


Histologische Untersuchung einer neuen extrazellulären Matrixmembran zur gesteuerten Knochenregeneration: Eine experimentelle Studie an Kaninchen
Al-Asfour, Adel / Tengvall, Pentti / Andersson, Lars / Dahlin, Christer
In dieser Studie wurde eine gesteuerte Knochenregeneration an 18 erwachsenen weißen Neuseeland-Kaninchen vorgenommen. Dabei wurden die histologische Durchführbarkeit und die biologischen Auswirkungen der TiO2-Imprägnierung einer extrazellulären Matrixmembran (ECM-Membran) untersucht. In unbezahnten Oberkieferbereichen der Kaninchen wurden bilateral Knochendefekte erzeugt und mit demineralisiertem gefriergetrocknetem Knochen (DFDB) aufgefüllt. Die ECM-Membran wurde randomisiert mit einer kochsalzhaltigen Lösung mit 3 mg TiO2-Partikeln vorbehandelt. Auf der kontralateralen Seite diente eine Standard-ECM-Membran als Kontrolle. Die Einheilphasen betrugen zwei, vier und acht Wochen. Anschließend wurden die Bereiche histologisch und histomorphometrisch analysiert. Folgende Parameter wurden untersucht: (1) Bereich mit Entzündungszellen neben der ECM-Membran, (2) in die ECM-Membran eingewachsene Zellen und (3) TiO2-Partikel in der ECM-Barrieremembran. Insgesamt traten in beiden Gruppen keine unerwünschten Reaktionen auf die ECM-Membranen auf. Die TiO2-Partikel waren auch nach achtwöchiger Einheilung noch histologisch in der ECM-Membran nachweisbar, wodurch diese gut zu erkennen war. Die histomorphometrische Analyse erbrachte eine geringe Anzahl von Entzündungszellen an der ECM-Oberfläche bei ausreichendem Erhalt und Integration der Barriere. Die Imprägnierung einer ECM-Membran mit kontrastgebenden TiO2-Partikeln ist in In-vivo-Modellen sehr hilfreich für den Nachweis ähnlicher biologischer Materialien.