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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 3     24. Juli 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 3  (24.07.2013)

Seite 245-255


Histomorphometrischer Vergleich der Sinusbodenaugmentation mit Bio-Oss alleine bzw. mit Bio-Oss und Platelet-Derived Growth Factor: Eine postoperative Beurteilung
Froum, Stuart / Wallace, Stephen / Cho, Sang-Choon / Rosenberg, Edwin / Froum, Scott / Schoor, Robert / Mascarenhas, Patrick / Tarnow, Dennis / Corby, Patricia / Elian, Nicolas / Fickl, Stefan / Ricci, John / Hu, Bin / Bromage, Timothy / Khouly, Ismael
In der vorliegenden Studie wurde die Knochenneubildung vier bis fünf und sieben bis neun Monate nach einem Sinuslift untersucht. Hierzu wurde anorganische bovine Knochenmatrix (ABBM) entweder mit oder ohne rekombinanten humanen Platelet-derived Growth Factor (rhPDGF) eingesetzt. Bei 24 Patienten erfolgte ein bilateraler Sinuslift mit ABBM auf der einen Seite (Kontrolle) und auf der anderen ABBM und rhPDGF (Test). Bei 12 Patienten wurden vier bis fünf Monate postoperativ Biopsate entnommen (Gruppe A) und bei 12 Patienten sieben bis neun Monate postoperativ (Gruppe B). Gruppe A: Kontrolle: durchschnittlich 11,8 % vitaler Knochen, 54,1 % Bindegewebe und 33,6 % residuelles Transplantatmaterial; Test: durchschnittlich 21,1 % vitaler Knochen, 51,4 % Bindegewebe und 24,8 % residuelles Transplantatmaterial (t-Test für gepaarte Stichproben: statistisch signifikanter Unterschied für vitalen Knochen). Gruppe B: Test: durchschnittlich 21,4 % vitaler Knochen, 28,4 % Bindegewebe und 40,3 5 residuelles Transplantatmaterial; Kontrolle: durchschnittlich 19,5 % vitaler Knochen, 44,2 % Bindegewebe und 35,5 % residuelles Transplantatmaterial. Der Gehalt an vitalem Knochen unterschied sich sieben bis neun Monate postoperativ nicht signifikant zwischen den Gruppen. Die Test- und Kontrollgruppen zeigten nach vier bis fünf bzw. sieben bis neun Monaten klinisch akzeptable Mengen an vitalem Knochen. Die Knochenneubildung in Gruppe A war im Test deutlich höher als in der Kontrolle. Diesen Unterschied gab es in Gruppe B nicht mehr. Die raschere Knochenneubildung mithilfe von rhPDGF ermöglicht vermutlich eine frühere Implantation.