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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 3     24. Juli 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 3  (24.07.2013)

Seite 265-272


Klassifikationssystem für krestale und radikuläre dentoalveoläre Knochenphänotypen
Mandelaris, George A. / Vence, Brian S. / Rosenfeld, Alan L. / Forbes, David P.
Wenn die Dicke der krestalen und dentoalveolären Zonen bereits vor einer dentofazialen Behandlung bekannt ist, kann das Behandlungsrisiko besser eingestuft werden. Auf diese Art können die ästhetischen und funktionellen Behandlungsziele eher erreicht werden. Dies gilt insbesondere bei Abweichungen im oberen und unteren Frontzahnbereich und in Fällen, in denen eine frontzahngeschützte Okklusion erreicht werden soll. In diesem Artikel wird eine neue Klassifikation des dentoalveolären Knochenphänotyps vorgestellt, die die krestale von der radikulären Zone unterscheidet. In jeder dieser Zonen wird die faziale Knochendicke eingestuft, um die interdisziplinäre Risikoabschätzung einer dentofazialen Therapie zu ermöglichen. Die krestale Zone befindet sich im Bereich der Zahnalveole und verläuft von der Schmelz-Zement-Grenze (SZG) bis zu einem Punkt 4 mm apikal dazu. Die dentoalveoläre radikuläre Zone hängt von der jeweiligen Wurzellänge ab. Sie beginnt an dem Punkt 4 mm apikal der SZG (Basis der krestalen Zone) und verläuft entlang der Wurzel. Der Phänotyp des dentoalveolären Knochens wird in beiden Bereichen (krestaler und verbleibender radikulärer Bereich der Alveole) als dünn (< 1 mm faziale Knochenbreite) oder dick (>= 1 mm faziale Knochenbreite) eingestuft.