Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 3     24. Juli 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 3  (24.07.2013)

Seite 293-301


Präzision eines computergestützten operativen Implantationsverfahrens
Cassetta, Michele / Stefanelli, Luigi V. / Giansanti, Matteo / Di Mambro, Alfonso / Calasso, Sabrina
In der vorliegenden, retrospektiven In-vivo-Studie wurde die Präzision einer computergenerierten stereolithografisch hergestellten Operationsschablone untersucht. Bei 10 Patienten wurden insgesamt 111 Implantate gesetzt. Mit einer speziellen Software wurden die hierfür prä- und postoperativ angefertigten Computertomografien verglichen. Ermittelt wurden der allgemeine Unterschied sowie Winkel-, Tiefen- und laterale Abweichungen der Implantate in vivo gegenüber der urprünglichen Behandlungsplanung. Die mittlere allgemeine Abweichung zwischen den geplanten und den gesetzten Implantaten betrug koronal 1,52 mm (Bereich: 0,13 bis 3,00 mm) und apikal 1,97 mm (Bereich: 0,34 bis 4,23 mm), während die mittlere Winkelabweichung 4,68 Grad (Bereich: 0,10 bis 15,25 Grad) betrug. Es zeigte sich, dass eine akzeptable mittlere Präzision erreicht wurde, jedoch mit relativ hohen Maximalabweichungen zwischen der postoperativen und der präoperativ vorgesehenen Position. Dies sollte der Arzt mit einbeziehen, wenn er plant, Implantate in der Nähe vitaler Strukturen zu setzen.