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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 3     24. Juli 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 3  (24.07.2013)

Seite 323-329


Beurteilung der Kronenform der oberen zentralen Schneidezähne
Senn, Luis F. / Lazos, Jerónimo Pablo / Brunotto, Mabel
Zwischen den Kronen der Schneidezähne und verschiedenen parodontalen Eigenschaften besteht ein Zusammenhang. Es wird angenommen, dass es Messwerte der oberen zentralen Schneidezähne gibt, anhand derer ihre Form beschrieben werden kann. In der vorliegenden Studie wurden die Kronen von 150 gesunden oberen zentralen Schneidezähnen ohne Hinweise auf eine übermäßige inzisale Abnutzung vermessen, um eine morphologische Gruppeneinteilung vorzunehmen. An jeder Krone wurden mehrere Referenzpunkte markiert und mit einem digitalen Messschieber der mesiodistale und axiale Durchmesser gemessen. Die Zahnformen wurden durch die Berechnung eines Quotienten aus dem geringsten und höchsten mesiodistalen Durchmesser ermittelt. Anhand der Obergrenzen von drei Messintervallen wurden die oberen zentralen Schneidezähne in drei Gruppen eingeteilt. Die Messungen erfolgten xdoppelblind. Die Reliabilität der Messungen wurde für jeden Zahn mit dem Pearson-Korrelationskoeffizient berechnet, der auf > 0,8 festgelegt wurde. Die oberen zentralen Schneidezähne verteilten sich wie folgt auf die Gruppen: 56,67 % in Gruppe 1 (viereckig), 22,67 % in Gruppe 2 (intermediär) und 20,66 % in Gruppe 3 (konisch). Die Ergebnisse legen nahe, dass sich die Morphologie der oberen zentralen Schneidezähne quantitativ bestimmen lässt. Die Bestimmung des Quotienten zwischen dem kürzesten und längsten Durchmesser ist ein einfaches, quantitatives und leicht reproduzierbares Verfahren. Es ermöglicht eine quantifizierbare Definition der Zahnform anhand von Eigenschaften, die nicht durch die Position des Gingivasaums und die inzisale Abnutzung beeinflusst werden. Auf diese Weise kann das Ausmaß der zervikalen Konvergenz bei der Beurteilung der Zahnform vor restaurativen, kieferorthopädischen und operativen Maßnahmen hilfreich sein.