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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 3     24. Juli 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 3  (24.07.2013)

Seite 349-353


Scherhaftfestigkeit nach Bonding von Komposit auf Dentin: Einfluss von Er:YAG- und Nd:YAG-Lasern
Ribeiro, Carolina Ferraz / Goncalves, Sérgio Eduardo de Paiva / Yui, Karen Cristina Kazue / Borges, Alessandra Bühler / Barcellos, Daphne Camara / Brayner, Ricardo
In dieser Studie wurde untersucht, wie sich die Laserung mit Er:YAG- und Nd:YAG-Lasern auf die Scherhaftfestigkeit von Komposit auf Dentin auswirkt. Dazu wurde der koronale Anteil von 56 humanen Molaren in drei Abschnitte unterteilt und die Dentindicke auf 2 mm standardisiert. In der Mitte jedes Zahns wurde mit Klebeband ein 3 mm großes Loch markiert. Dann wurden die Proben in vier Gruppen (n = 14) eingeteilt: (1) säuregeätzt + Single Bond (SB) (Kontrolle), (2) säuregeätzt + SB + Nd:YAG-Laserung (vor der Aushärtung des Adhäsivs), (3) thermisch geätzt mit dem Er:YAG Laser + SB und (4) thermisch geätzt mit dem Er:YAG-Laser + SB + Nd:YAG-Laser (vor der Aushärtung des Adhäsivs). In den markierten Defekt wurde ein Kompositzylinder eingebracht, mit dessen Hilfe die Scherhaftfestigkeit in einer Universalprüfmaschine getestet wurde. Die Mittelwerte ± Standardabweichungen betrugen: 17,05 ± 4,15 MPa (Gruppe 1), 16,90 ± 3,36 MPa (Gruppe 2), 12,12 ± 3,85 MPa (Gruppe 3) und 12,92 ± 2,73 MPa (Gruppe 4). Die Gruppen 1 und 2 wiesen signifikant höhere Werte auf als die Gruppen 3 und 4. Das konventionelle Ätzen mit 37 % Phosphorsäure vermittelte offenbar eine signifikant höhere Haftkraft als das thermische Ätzen mit dem Er:YAG-Laser. Der Nd:YAG-Laser beeinflusste die Haftkraft nicht signifikant.