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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 3     24. Juli 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 3  (24.07.2013)

Online Article, Seite 273


Online Article: Vorgehen mit einer Weichgewebswand zur regenerativen Behandlung nicht umschlossener Knochendefekte: Eine Fallserie
Rasperini, Giulio / Acunzo, Raffaele / Barnett, Andrew / Pagni, Giorgio
Die Stabilisierung des Blutkoagulums ist für eine vorhersagbare parodontale Regeneration von Knochendefekten entscheidend. Leider stören Mikrobewegungen den Kontakt zwischen dem Blutkoagulum und der Wurzeloberfläche und behindern damit die Wundheilung. Mit modernen Operations- und Nahttechniken wird versucht, diese Mikrobewegungen des Lappens zu reduzieren, da das Lappenmanagement einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf die Stabilität des Koagulums ist. Im vorliegenden Artikel wird der Einsatz der Weichgewebswandtechnik zur Verbesserung der parodontalen Regeneration an schwierigen, nicht umschlossenen Knochendefekten beschrieben. Dazu wurden neun einwandige Knochendefekte mit einer Kombination aus einem Verfahren zum Papillenerhalt und einem koronalen Verschiebelappen behandelt. Die Defekte wurden mit Schmelzmatrix-Derivat gefüllt, Knochenersatzmaterialien oder Membranen wurden nicht verwendet. Die Sondierungstiefe war nach einem Jahr im Mittel um 6,3 ± 2,0 mm reduziert (P < 0,001), das klinische Attachment hatte im Mittel um 7,1 ± 1,0 mm zugenommen (P < 0,001). Bei allen behandelten Defekten verminderte sich die exponierte Wurzeloberfläche auf 1,0 ± 0,4 mm (P = 0,05). Die Ergebnisse lassen vermuten, dass sich das Regenerationspotenzial einwandiger Knochendefekte ebenso wie das ästhetische Operationsergebnis durch die Schaffung einer stabilen Weichgewebswand verbessern lässt. Diese vorläufigen Daten müssen noch durch weitere Studien an einer größeren Anzahl von Patienten gestützt werden.