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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), No. 5     21. Nov. 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), No. 5  (21.11.2013)

Page 537-543, Language: German


Vertikale Alveolarkammaugmentation mit einer Kollagenmembran, bovinem Knochenmineral und einem Fibrinkleber: Klinische und histologische Befunde
Cardaropoli, Daniele / Gaveglio, Lorena / Cardaropoli, Giuseppe
In der vorliegenden Studie wurde die Behandlung alveolärer Knochendefekte im Rahmen von Implantationen untersucht. Dazu wurden bei 20 Patienten insgesamt 35 enossale Implantate gesetzt. Nach der Implantation betrug die direkt gemessene mittlere suprakrestale Knochenhöhe 4,25 ± 1,34 mm. Die Knochenregeneration erfolgte mit einer Kombination aus bovinem Knochenmineral, das mit einem Fibrin-Fibronektin-Kleber stabilisiert und mit einer zweilagigen porcinen Kollagenmembran abgedeckt wurde. Die Einheilung verlief bei allen Patienten komplikationslos und es traten keine Wunddehiszenzen auf. Beim Zweiteingriff nach sechs Monaten fand sich in allen vormaligen Defekten hartes, knochenähnliches Gewebe. Histologisch zeigte sich neugebildeter Knochen mit Restpartikeln des Xenografts. Der mittlere Knochengewinn betrug 3,95 ± 1,47 mm. Das positive Ergebnis bei der Knochenregeneration mit niedriger Komplikationsrate belegt das Potenzial dieses Verfahrens für die Behandlung suprakrestaler Alveolarkammdefekte. Bovines Knochenmineral in Kombination mit einem Fibrinkleber und einer schützenden Kollagenmembran kann als Alternative für die Behandlung vertikaler periimplantärer Knochendefekte gelten.