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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
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Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 5     21. Nov. 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 5  (21.11.2013)

Seite 573-579


Behandlung multipler benachbarter Gingivarezessionen mit Schmelzmatrix-Derivat (Emdogain) oder einem subepithelialen Bindegewebstransplantat: Eine Pilotstudie
Alkan, Eylem Ayhan / Parlar, Ates
Ein Behandlungsansatz für die Heilung durch Regeneration ist das Einbringen von Schmelzmatrix-Derivat (EMD) während der parodontalen Operation. In der vorliegenden randomisierten klinischen Studie wird die Effizienz von EMD mit der eines Bindegewebstransplantats (CTG) für die Behandlung von mindestens zwei benachbarten Gingivarezessionen der Miller-Klasse l und II verglichen. An der Studie nahmen 12 systemisch gesunde Patienten teil, die mindestens zwei Gingivarezessionen der Miller-Klasse l oder II an benachbarten Zähnen auf beiden Seiten des Mundes aufwiesen. Beide Gruppen wurden mit demselben Vorgehen operiert. An den 56 Rezessionsdefekten wurden Rezessionstiefe (RD), Rezessionsbreite (RW), anteilige Wurzeldeckung (PRC), Höhe des keratinisierten Gewebes (HKG), Sondierungstiefe (PD) und klinischer Attachmentlevel (CAL) gemessen. Alle Messungen wurden nach sechs und 12 Monaten wiederholt. Bei der Abschlussuntersuchung betrug die mittlere PRC in der mit dem koronalen Verschiebelappen (CAF) + EMD behandelten Gruppe 89 ± 17 % und in der mit CAF + CTG behandelten Gruppe 93 ± 17 %. Beide Ansätze reduzierten RD und RW statistisch signifikant und erhöhten die HKG nach sechs und 12 Monaten. Außerdem nahm der CAL in beiden Gruppen signifikant zu. Die PD blieb im Studienverlauf gering. Die Ergebnisse belegen, dass sich multiple Gingivarezessionen der Miller-Klassen I und II mit beiden Verfahren erfolgreich behandeln lassen. Die besseren Ergebnisse der mit CAF + CTG behandelten Gruppe waren nicht statistisch signifikant.
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