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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
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Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 5     21. Nov. 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 5  (21.11.2013)

Seite 623-631


Weichgewebsheilung an einteiligen Zirkonoxidimplantaten im Vergleich zu Titan- und PEEK-Implantaten mit identischen Design: Eine histomorphometrische Studie am Hund
Koch, Felix Peter / Weng, Dietmar / Krämer, Sonja / Wagner, Wilfried
In dieser Studie wurde die Weichgewebsreaktionen an einteiligen Zirkonoxidund Titanimplantaten bezogen auf ihre Insertionstiefe histomorphometrisch untersucht. Dazu wurden bei sechs Mischlingshunden beidseitig vier einteilige Implantate mit identischer Geometrie gesetzt: ein unbeschichtetes Zirkonoxidimplantat, ein calciumfreisetzendes titanoxidbeschichtetes Zirkonoxidimplantat, ein Titanimplantat und ein experimentelles Implantat aus synthetischem Polyetheretherketon. Die Implantate heilten im Split-mouth-Design gedeckt oder nicht gedeckt ein. Nach vier Monaten wurden die dissezierten Blöcke für die histologische Untersuchung der marginalen Mukosa, der apikalen Ausbreitung des Barriereepithels und des marginalen Niveaus des Knochen-Implantat-Kontakts mit Toluidinblau gefärbt. Auch der Entzündungsstatus am krestalen Anteil des Implantats wurde bestimmt. Histomorphologisch fand sich am Knochen-Implantat- Kontakt die typische Weichgewebskonfiguration aus Barriereepithel und Bindegewebe. Die Länge des Barriereepithels unterschied sich in Bezug auf Material oder Einheilungsform histomorphometrisch nicht signifikant. Die Entzündungsreaktion war an den nicht gedeckt einheilenden Implantaten stärker, und die gedeckt einheilenden unbeschichteten Zirkonoxidimplantate wiesen eine verhältnismäßig geringe Entzündungsreaktion auf. Im Rahmen dieser Studie ist somit der Rückschluss möglich, dass mit unbeschichteten und beschichteten Zirkonoxidimplantaten ein ausreichendes Weichgewebsprofil erreicht werden kann, das dem von Titanimplantaten vergleichbar ist.
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