Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 4     15. Sep. 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 4  (15.09.2013)

Seite 369-371


Editorial: Reaktionen auf den Beitrag "Krestaler/marginaler periimplantärer Knochenverlust"
Froum, Stuart J. / Rosen, Paul S. / Clem III, Donald S.
Dieser Brief ist eine Reaktion auf den Beitrag "Krestaler/marginaler periimplantärer Knochenverlust", der im Internationalen Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde, 33. Jahrgang, Nr. 1, Seite 7 bis 9, veröffentlicht wurde und eine "kollektive Analyse und klinische Erfahrung" bot. Wir stimmen den meisten der 19 aufgeführten Schlussfolgerungen zu, befürchten aber trotzdem, dass die Richtung dieser kollektiven Analyse insgesamt zu falschen Annahmen, einer Unterdiagnostik und einer unzureichenden Behandlung schwerer Implantatkomplikationen sowie zu einer unangebracht positiven Einschätzung der Fälle mit krestalem/marginalem periimplantärem Knochenverlust führt. Der Bezug auf die Literatur mit den Worten "diese Reaktionen werden allgemein als eskalierendes Krankheitsbild bezeichnet" sowie die Verwendung von Begriffen wie "sogenannte Periimplantitis" implizieren, dass dieses Krankheitsbild nur gelegentlich auftritt und weder den Erfolg noch das Überleben von Implantaten ernsthaft gefährdet. Tatsächlich sollten die nachstehenden Schlussfolgerungen der "kollektiven Analyse" von jedem Arzt bedacht werden, der Implantate setzt oder prothetisch versorgt.