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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 4     15. Sep. 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 4  (15.09.2013)

Seite 429-437


Effekt der Partikelgröße eines Xenografts (ABBM) auf die Knochenneubildung nach Sinuslift: Eine histomorphometrische, randomisierte, kontrollierte klinische Multicenter-Studie
Testori, Tiziano / Wallace, Stephen S. / Trisi, Paolo / Capelli, Matteo / Zuffetti, Francesco / Del Fabbro, Massimo
In der vorliegenden Studie wurde nach einem Sinuslift mit anorganischer boviner Knochenmatrix (ABBM) in zwei verschiedenen Partikelgrößen histomorphometrisch die Knochenneubildung verglichen. Dazu wurden bei 11 der 13 Patienten sechs bis acht Monate nach dem bilateralen Sinuslift aus dem Bereich des lateralen Fensters mit einem Trepanbohrer Knochenzylinder entnommen und histologisch sowie histomorphometrisch untersucht. Beide Partikelgrößen zeigten im Präparat eine Knochenneubildung, die die Osteokonduktivität von ABBM bestätigte und auch aus anderen Studien bekannt ist. Der neugebildete Knochen bildete Brücken und Trabekel zwischen den restlichen ABBM-Partikeln. Histologisch handelte es sich überwiegend um Geflechtknochen, der an einigen Stellen zu Lamellenknochen umgebaut war und Osteozyten sowie Osteoblastensäume mit neugebildetem Osteoid enthielt. Auf der ABBM-Oberfläche fanden sich vereinzelt Osteoklasten. Die Knochenneubildung (primäre Ergebnisvariable) war nach Anwendung der größeren Transplantatpartikel stärker (26,77 ± 9,63 %) als bei den kleineren Partikeln (18,77 ± 4,74 %). Die histologischen Ergebnisse bestätigen die osteokonduktiven Eigenschaften von ABBM bei der Verwendung als alleiniges Transplantatmaterial zum Sinuslift. Bei den größeren ABBM-Partikeln hatte die Knochenneubildung nach sechs bis acht Monaten histomorphometrisch statistisch signifikant zugenommen (P = 0,02). Zur Bestätigung dieser Ergebnisse sind weitere Studien erforderlich.