Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 4     15. Sep. 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 4  (15.09.2013)

Seite 453-459


Die Bone-Lamina-Technik: Fallserie zu einem neuartigen Ansatz für die laterale Alveolarkammaugmentation
Wachtel, Hannes / Fickl, Stefan / Hinze, Marc / Bolz, Wolfgang / Thalmair, Tobias
In der vorliegenden Fallserie wird ein neuer Therapieansatz zur lateralen Alveolarkammaugmentation vorgestellt. Die Behandlung wird anhand von vier systemisch gesunden Patienten (Alter: 48 bis 59 Jahre) mit unzureichender Alveolarkammbreite dargestellt. Alle Alveolarkammdefekte wurden mit einer xenogenen kortikalen Knochenmatrix und einem partikulierten Knochenersatzmaterial sowie einer dünnen Kollagenmembran behandelt. DVT-Scans wurden zu Studienbeginn sowie nach sechs Monaten erstellt. Beim Zweiteingriff wurden Gewebeproben entnommen und histologisch untersucht. Die Ergebnisse erbrachten ein ausreichendes Knochenangebot für eine Implantation; weitere Augmentationsverfahren waren nicht notwendig. Die histologische Untersuchung ergab, dass eine Knochenneubildung stattgefunden hatte und die kortikale Knochenmatrix vollständig resorbiert worden war. Diese Fallserie belegt, dass die Bone-Lamina-Technik die biologischen und mechanischen Voraussetzungen erfüllt, um eine erfolgreiche Hartgewebsaugmentation bei Alveolarkammdefekten durchzuführen.