Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 4     15. Sep. 2013
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 4  (15.09.2013)

Seite 481-486


Regulation der Kopplung von Osteogenese und Angiogenese bei intraoralen regenerativen Verfahren durch eine Hypoxie: Ein Literaturreview
Mamalis, Anastasios A. / Cochran, David L.
Um eine ausreichende Knochenmenge für eine Implantation zu schaffen, werden routinemäßig intraorale Knochentransplantationen durchgeführt. Die Konsolidierung des Transplantats ist ein komplexer biologischer Vorgang, der davon abhängt, dass Blutgefäße in den augmentierten Bereich einsprossen. Schlüsselfaktoren für die Stimulation der Blutgefäßbildung sind Hypoxia-inducible Factors (HIFs) und Hypoxia-mimicking Agents (HMAs). Bei einer Hypoxie werden die HIFs nicht degradiert und lösen eine Angiogenese aus. Bei einer Normoxie verhindern HMAs den Abbau von HIFs. Besprochen werden die für die Kopplung von Angiogenese und Osteogenese verantwortlichen zellulären und molekularen Mechanismen sowie die therapeutische Beeinflussung von HIFs und HMAs bei der intraoralen Knochenreparatur und -regeneration. Mithilfe solcher Erkenntnisse entstehen vielversprechende Ansätze für die Entwicklung neuer Therapien zur intraoralen Knochenreparatur und -regeneration.