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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 6     21. Jan. 2014
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 6  (21.01.2014)

Seite 731-739


Einfluss der Implantatposition auf die klinische Kronenlänge und die periimplantären Weichgewebe an implantatgetragenen Einzelkronen in Position der oberen zentralen Schneidezähne
Peng, Min / Fei, Wei / Hosseini, Mandana / Gotfredsen, Klaus
In der vorliegenden Studie wurde der Einfluss der Implantatposition auf die klinische Kronenlänge und das marginale Weichgewebe an implantatgetragenen Einzelkronen in der Position der oberen zentralen Schneidezähne untersucht. Dabei wurde auch der Papilla Index Score (PIS) ermittelt. An der Studie nahmen 25 Patienten teil. Anhand standardisierter, klinischer Fotografien und periapikaler Röntgenaufnahmen wurden bei Studienbeginn dreidimensional die Parameter bestimmt. Als Kontrollen dienten die kontralateralen zentralen Schneidezähne. Die Implantatposition, die Kronenabmessungen und die Papillenhöhe wurden mit dem t-Test für gepaarte Stichproben und der Pearson-Korrelation statistisch ausgewertet. Die Validierung der PIS wurde mit der Cohen-κ- und Spearman- Korrelation durchgeführt. Die implantatgetragene Krone war statistisch signifikant länger als die Krone des kontralateralen Zahns. Außerdem bestand eine signifikante Korrelation zwischen der orofazialen Position des Implantats und dem Unterschied in der Kronenlänge. Die distale Papille war an den implantatgetragenen Kronen signifikant flacher als die mesiale Papille, während sich die beiden entsprechenden Papillen am kontralateralen Zahn nicht deutlich unterschieden. Es bestand ein deutlicher Zusammenhang zwischen dem PIS und der Papillenhöhe. Bei einem bukkal aus der Mukosa austretenden Implantat ist die Krone länger als am kontralateralen Zahn. Eine geringe Bukkalneigung des Implantats lässt sich durch entsprechend angefertigte Abutments ausgleichen und führt nicht unbedingt zu einer längeren Krone. Die distale Implantatpapille war deutlich abgeflacht, während die mesiale Papille ähnlich hoch wie am natürlichen Zahn war. Die PIS lieferte ein valides Maß für die Papillenhöhe.