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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 6     21. Jan. 2014
Int J Paro Rest ZHK 33 (2013), Nr. 6  (21.01.2014)

Seite 761-769


Evaluation der Hartgewebsveränderungen an Sofortimplantaten mit digitaler Volumentomografie: Eine prospektive klinische Studie
Rossi, Fabio / Romanelli, Piero / Ricci, Emanuele / Marchetti, Claudio / Botticelli, Daniele
In der vorliegenden Studie wurden mittels digitaler Volumentomografie (DVT) die Hartgewebsveränderungen des Alveolarkamms nach einer Zahnextraktion und Sofortimplantation bei 12 konsekutiven Patienten untersucht. In die Extraktionsalveole wurde ein ausreichend langes Implantat gesetzt, sodass der koronale Rand der rauen Oberfläche bukkal auf derselben Höhe oder unter dem Alveolarkamm lag. Bei allen Patienten wurde sofort nach der Implantation (T1) und bei der Freilegungsoperation nach vier Monaten (T2) eine radiologische Untersuchung durchgeführt. Die Überlebensrate der 12 sofortgesetzten Implantate betrug nach vier Monaten 100 %. Nur neun der 12 Patienten schlossen die Studie ab. Der Vergleich der an T1 und T2 angefertigten DVTs zeigte, dass der Alevolarkamm insbesondere auf der bukkalen Seite sehr unterschiedlich reagierte. Die vertikale Höhenzunahme betrug etwa 3,2 mm. Die horizontale Resorption des Alveolarkamms war bukkal ausgeprägter als lingual. Auf der Bukkalseite wurde 1 mm apikal des Knochenrands eine Resorption von 1,9 mm ermittelt, 3 mm apikal betrug sie 1,0 mm und 5 mm apikal 0,6 mm. Auf der Lingualseite betrug die Resorption auf den entsprechenden Höhen 0,6 mm, 0,7 mm und 0,5 mm. Der Bereich des Alveolarkamms war bei T1 und T2 mehr oder weniger gleich, während der Gesamtbereich des Alveolarknochens nach viermonatiger Heilung - wenn auch statistisch nicht signifikant - abgenommen hatte. Die Ergebnisse dieser Studie sollten wegen der geringen Fallzahl zurückhaltend bewertet werden, bestätigen aber den Erfolg der Sofortimplantation.