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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 1     17. Mär. 2014
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 1  (17.03.2014)

Online Article, Seite 69


Online Article: Licht- und rasterelektronenmikroskopische Untersuchung von beim Menschen entnommenen DLMF-Implantaten
Mangano, Carlo / Piattelli, Adriano / Scarano, Antonio / Raspanti, Mario / Shibli, Jamil A. / Mangano, Francesco G. / Perrotti, Vittoria / Iezzi, Giovanna
Direct laser metal forming (DLMF) ist ein Verfahren, bei dem ein hochenergetischer Laserstrahl die Partikel eines Metallpulvers gemäß der mittels Computeraided Design programmierten Vorgaben zu einer dünnen Metallschicht fusioniert. Dadurch ermöglicht das DLMF-Verfahren die Anfertigung von dentalen Implantaten mit einer porösen Oberfläche. In der vorliegenden Studie wurden die periimplantären Weichgewebe an DLMF-Implantaten, die von Menschen entnommen wurden, untersucht. Bis zu einem Abstand von 100 μm von der Oberfläche verliefen die Kollagenfaserbündel rechtwinklig und von dort an parallel in mehrere Richtungen. In einigen Bereichen verliefen nur wenige Kollagenfaserbündel rechtwinklig oder schräg zur Schnittebene. Die Kollagenfasern bildeten ein dichtes, ungeordnetes, dreidimensionales Netz, in dem sie mehr oder weniger parallel in verschiedenen Richtungen zur Oberfläche zogen. Rasterelektronenmikroskopisch bestand ein enger Kontakt zwischen der fibrösen Matrix und der Implantatoberfläche, und einige der Kollagenbündel hatten sich direkt an die Metalloberfläche geheftet. Durch die modifizierte Mikrotextur der Oberfläche veränderte sich die Reaktion der periimplantären Weichgewebe. (Int J Par Rest Zahnheilkd 2014; 34: e9-e17)