Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 1     17. Mär. 2014
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 1  (17.03.2014)

Seite 71-77


Langfristige Ergebnisse der Behandlung iatrogener Gingivarezessionen mit Mineraltrioxidaggregat und supepithelialem Bindegewebstransplantat
Carnio, Joao / Neiva, Rodrigo F.
In dieser Studie wurde die Behandlung ästhetischer Defekte, die aufgrund von iatrogenen Wurzelperforationen entstanden waren, mit Mineraltrioxidaggregat (MTA) und einem subepithelialen Bindegewebstransplantat untersucht. Insgesamt wurden drei Patienten behandelt und klinisch sowie histologisch untersucht. Zunächst wurde die Wurzelperforation mit MTA versiegelt, dann folgte eine Bindegewebstransplantation nach dem Standardverfahren. Es wurde eine komplette Wurzeldeckung erreicht, die das ästhetische Ergebnis signifikant verbesserte. Histologisch zeigte sich langes Saumepithel mit engem Kontakt zur Wurzeloberfläche. Es bildete sich koronal der Perforation und reichte nach apikal bis zum MTA. Unter Berücksichtigung der Einschränkungen dieser klinischen und histologischen Beobachtung bietet MTA in Verbindung mit Bindegewebstransplantaten eine Behandlungsmöglichkeit für ästhetische Defekte infolge iatrogener Wurzelperforationen. (Int J Par Rest Zahnheilkd 2014; 34: 71-77)