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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 1     17. Mär. 2014
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 1  (17.03.2014)

Seite 79-89


Einfluss der Laser-Lok-Oberfläche auf die funktionelle Sofortbelastung von Implantaten beim Einzelzahnersatz: Eine zweijährige prospektive Studie
Farronato, Davide / Mangano, Francesco G. / Briguglio, Francesco / Iorio-Siciliano, Vincenzo / Riccitiello, Francesco / Guarnieri, Renzo
In der vorliegenden Studie wurde der Einfluss von mikrotexturierten Laser-Lok- Oberflächen auf die Höhe des klinischen Attachments und den Umbau des Knochenkamms an sofortbelasteten funktionellen Einzelzahnimplantaten untersucht. In die randomisierte prospektive Studie wurden 78 Patienten aufgenommen und in zwei Gruppen geteilt. Gruppe 1 (Kontrolle) erhielt Implantate ohne Laser-Lok (n = 39), Gruppe 2 (Test) Laser-Lok-Implantate (n = 39). Der krestale Knochenverlust und die klinischen Parameter, wie der Level des klinischen Attachments (CAL), der Plaque-Index (PI) und die Blutung beim Sondieren (BOP), wurden in der Ausgangssituation sowie sechs, 12 und 24 Monate nach der Belastung mit der definitiven Restauration gemessen. In der Kontroll- und in der Testgruppe gab es jeweils einen Implantatmisserfolg. Damit lag die Gesamtüberlebensrate nach zwei Jahren bei 96,1 %. PI und BOP unterschieden sich zwischen den beiden Implantattypen statistisch nicht signifikant. In Gruppe 1 kam es in den ersten zwei Jahren zu einem mittleren CAL-Verlust von 1,10 ± 0,51 mm und in Gruppe 2 von 0,56 ± 0,33 mm. Radiologisch wiesen die Implantate der Gruppe 1 einen mittleren Alveolarkammverlust von 1,07 ± 0,30 mm und die der Gruppe 2 von 0,49 ± 0,34 mm auf. Der Implantattyp beeinflusste die Überlebensrate nicht, allerdings stieg der CAL bei Laser-Lok- Implantaten stärker an und der radiologische periimplantäre Knochenverlust war geringer als an den Implantaten ohne Laser-Lok-Oberfläche. (Int J Par Rest Zahnheilkd 2014; 34: 79-89)