Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 2     30. Apr. 2014
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 2  (30.04.2014)

Online Article, Seite 201


Online Article: Socket Preservation mit einem Polylactid-Polyglycolid-Kopolymer (PLA-PGAKopolymer): Eine klinische, radiologische und histologische Studie
Madan, Rohit / Mohan, Ranjana / Bains, Vivek K. / Gupta, Vivek / Singh, G. P. / Madan, Mani
In der vorliegenden Studie wurden die Heilung und die Dimensionsveränderungen von Extraktionsalveolen nach einer Socket Preservation mit einem Polylactid- Polyglycolid-Kopolymer (PLA-PGA-Kopolymer) untersucht. Dazu wurden 15 Patienten ausgewählt, bei denen unmittelbar nach der Zahnextraktion eine Socket Preservation durchgeführt wurde. Untersucht wurden einwurzelige Zähne im Ober- und Unterkiefer. Die ausgewählten Extraktionsalveolen besaßen intakte Wände und eine minimale Alveolarkammhöhe von 7 mm. Die Testalveolen wurden nach gründlicher Kürettage mit dem PLA-PGA-Kopolymer transplantiert, während die Kontrollalveolen unbehandelt heilten. Bei Studienbeginn und nach sechs Monaten wurden computertomografische (CT) Messungen durchgeführt. Ebenfalls nach sechs Monaten wurde mit einem Trepanbohrer zur histologischen Untersuchung Gewebe entnommen und sofort anschließend die Implantate gesetzt. Alle Patienten beendeten die Studie wie geplant und alle behandelten Bereiche heilten komplikationslos und erlaubten eine Implantation. Die mittlere Höhe, Breite und Dichte der Alveole war nach sechs Monaten in den Testalveolen statistisch signifikant höher als in den Kontrollalveolen. Die klinische Messung in der Mitte der bukkalen Alveolenwand ergab in der Kontrollgruppe einen mittleren Verlust von 2,45 ± 0,67 mm und in der Testgruppe eine mittlere Zunahme um 1,28 ± 0,58 mm. In den Testalveolen war der Alveolarkamm nur geringfügig verändert. Außerdem unterschieden sich Knochenzusammensetzung sowie horizontaler und vertikaler Knochenverlust statistisch signifikant zwischen den Test- und Kontrollbereichen. Daraus lässt sich ableiten, dass das PLA-PGAKopolymer für eine Socket Preservation geeignet ist.