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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 2     30. Apr. 2014
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 2  (30.04.2014)

Seite 261-268


Die Anwendung der modifizierten Schalentechnik für eine zweizeitige horizontale Knochentransplantation und Implantation: Eine Fallserie
Stimmelmayr, Michael / Gernet, Wolfgang / Edelhoff, Daniel / Güth, Jan-Frederik / Happe, Arndt / Beuer, Florian
In der vorliegenden Fallserie wurde die Stabilität und Resorptionsrate von Transplantaten nach horizontaler Alveolarkammaugmentation untersucht, die mittels modifizierter Schalentechnik durchgeführt wurde. Dazu wurden die autogenen Knochenschalen mit einer Dicke von ca. 1 mm mit Titan-Mikroschrauben befestigt und der Spalt zwischen den Schalen und dem Alveolarkamm mit autogenen Knochenspänen aufgefüllt. Bei 22 Patienten wurden 30 Eingriffe durchgeführt, um insgesamt 50 Defekte zu augmentieren. Nach einer Einheilungszeit von 5,5 (± 10) Monaten wurden 42 Implantate gesetzt. Die mittlere Alveolarkammbreite betrug präoperativ 2,7 mm (± 0,9 mm), nach dem Knochenaufbau 6,7 mm (± 0,8 mm) und vor der Implantation 5,9 mm (± 0,7 mm). Die mittlere Resorption lag bei 0,8 mm (± 0,5 mm) (p < 0,001). Damit zeigte diese Technik vielversprechende Ergebnisse. Aufgrund der leichten Resorption sollte der Alveolarkamm jedoch überkonturiert werden.