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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 3     16. Juli 2014
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 3  (16.07.2014)

Online Article, Seite 297


Online Article: Histologische und immunhistochemische Beschreibung der frühen Heilung von marginalen periimplantären Defekten
Carmagnola, Daniela / Botticelli, Daniele / Canciani, Elena / Rossi, Fabio / Milani, Stefano / Dellavia, Claudia
In der hier vorgestellten Studie wurden die histologischen Merkmale der frühen Osseointegration von Implantaten untersucht. Dabei wurde insbesondere die Osteopontinkonzentrationen im Koronalbereich von Implantaten betrachtet, die entweder mit Randdefekten oder in Kontrollbereiche ohne Randdefekte gesetzt wurden. Dazu wurden im unteren Seitenzahnbereich von 12 Hunden zwei Implantatbetten präpariert und die Ränder erweitert, um in einem Implantatbett einen Spalt von 0,5 mm zu schaffen (kleiner Defekt) und in dem anderen einen Spalt von 1,25 mm (großer Defekt). Die Implantate heilten gedeckt ein. Anschließend wurde auf die gleiche Weise im linken unteren Seitenzahnbereich vorgegangen, sodass die Heilung nach fünf, 10, 20 und 30 Tagen geprüft werden konnte. Die Paraffinschnitte wurden mit Osteopontinantikörpern angefärbt und untersucht. An den Kontrollimplantaten fanden sich im Spalt zwischen dem nativen Knochen und dem Implantat nur wenige organisierte Kollagenfasern, die schnell durch mineralisiertes Gewebe ersetzt wurden. In den kleinen und großen Defekten verliefen die Kollagenfasern am 10. Tag organisiert in einer Schicht parallel zum Implantat und wurden mit der Zeit dichter und dicker. Im periimplantären Gewebe der Kontrollimplantate war Osteopontin gleichmäßig verteilt, während es sich bei den Implantaten in den Defekten überwiegend in den Kollagenbündeln befand.