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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 3     16. Juli 2014
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 3  (16.07.2014)

Seite 349-357


Kronenverlängerung im oberen Frontzahnbereich: Eine prospektive klinische Studie über sechs Monate
Deas, David E. / Mackey, Scott A. / Sagun jr., Ruben S. / Hancock, Raymond H. / Gruwell, Scott F. / Campbell, Casey M.
In der hier vorgestellten Studie wurden die Knochenparameter und die Stabilität der oberen Frontzähne nach einer Kronenverlängerung untersucht. An der Studie nahmen 36 Patienten teil, bei denen eine faziale Kronenverlängerung an insgesamt 277 oberen Frontzähnen und ersten Prämolaren indiziert war. Die prä- und intraoperativen klinischen Messungen wurden bei Studienbeginn sowie einen, drei und sechs Monate postoperativ am mittfazialen Referenzpunkt und an den Referenzpunkten der mesio- und distofazialen Abwinkelungen der Zähne durchgeführt. Die Daten zeigen, dass der Abstand zwischen dem geplanten Gingivasaum und dem Alveolarkamm nach einer Kronenverlängerung im oberen Frontzahnbereich meist nicht für eine biologische Breite ausreicht. Außerdem kommt es zu einer signifikanten Rückverlagerung des Gewebes, die sich nach etwa sechs Monaten stabilisiert. Dieser Effekt scheint mit der Lappenposition im Verhältnis zum Alveolarkamm bei der Naht zusammenzuhängen. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass eine Kronenverlängerung im oberen Frontzahnbereich mittels Knochenresektion erfolgen sollte.