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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 3     16. Juli 2014
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 3  (16.07.2014)

Seite 359-364


Behandlung der Gingivarezession mit einem koronalen Verschiebelappen und extrazellulärer Matrixmembran: Eine präklinische Studie
Hezaimi, Khalid Al / Askar, Mansour Al / Kim, David M. / Schupbach, Peter / Chung, Jamie Hyewon / Gil, Mindy S. / Nevins, Myron
Mit der gesteuerten Geweberegeneration (GTR) können Rezessionsdefekte der Gingiva erfolgreich behandelt werden. In der vorliegenden Studie wurde der Erfolg einer Kombination aus einem koronalen Verschiebelappen (CAF) und extrazellulärer Membran (ECM) zur Korrektur von Gingivarezessionen untersucht. Dazu wurden bei fünf Mantelpavianen im oberen Seitenzahnbereich Rezessionsdefekte angelegt. Nach einer Heilungszeit von drei Monaten wurden die Defekte mit der ECM-Membran und einem CAF abgedeckt. Präoperativ sowie drei Monate postoperativ wurden die Sondierungstiefe (PD), die Rezessionstiefe (RD), die Rezessionsbreite (RW) sowie die Breite des keratinisierten Gewebes (KGW) gemessen. Nach einer Einheilungszeit von drei Monaten wurden aus den behandelten Bereichen Blockbiopsate für die histologische Untersuchung entnommen. Drei Monate postoperativ unterschieden sich PD, RD, RW und KGW zwischen der Testgruppe (ECM-Membran + CAF) und der Kontrollgruppe (CAF) nicht signifikant. Allerdings fielen in beiden Gruppen signifikante Unterschiede zwischen der prä- und der postoperativen RD und RW auf. Die histomorphometrischen Ergebnisse zeigten, dass die ECM-Membran minimal durch Alveolarknochen und Bindegewebe ersetzt worden war. Mit oder ohne ECMMembran ist der CAF eine erfolgreiche Behandlungsalternative von Rezessionsdefekten der Gingiva.