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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 3     16. Juli 2014
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 3  (16.07.2014)

Seite 383-387


Analyse der bukkolingualen Veränderungen von Extraktionsalveolen mit der lappenlosen Ice-Cream-Cone-Technik
Tan-Chu, Jocelyn H. P. / Tuminelli, Frank J. / Kurtz, Kenneth S. / Tarnow, Dennis P.
In dieser retrospektiven Analyse geht es um 11 Typ-2-Extraktionsalveolen, die mit der "Ice-Cream-Cone-Technik" für die Socket oder Ridge Preservation behandelt worden waren. Eine Typ-2-Extraktionsalveole zeigt fazial Weichgewebe mit partieller oder kompletter Dehiszenz der bukkalen Knochenplatte. Alle Zähne wurden atraumatisch und lappenlos extrahiert. Dann wurde eine resorbierbare Kollagenmembran wie eine Eistüte geformt, in die Extraktionsalveole eingebracht und mit humanem FDBA gefüllt. Der bukkolinguale Abstand wurde gemessen, und zwar an prä- und postoperativ angefertigten Modellen manuell auf 0,01 mm genau mit einem digitalen Messschieber und einer Acrylschablone, mit einem dreidimensionalen Scanner und radiologisch auf prä- und postoperativ angefertigten DVTs. Alle Implantate wurden sechs Monate nach der Socket Preservation mit einem Mindesteindrehmoment von 35 Ncm und einem mittleren bukkolingualen Dimensionsverlust von 1,32 mm gesetzt und waren primärstabil. Nach der Extraktion betrug der Knochenverlust des Alveolarkamms an den abgeheilten Defekten gemessen im DVT 0,46 bis 2,25 mm (Mittelwert 1,28 mm), mit dem digitalen Messschieber 0,31 bis 2,71 mm (Mittelwert 1,36 mm) und mit dem dreidimensionalen digitalen Scanner 0,21 bis 2,80 mm (Mittelwert 1,32 mm). Alle 11 Implantate waren stabil und klinisch osseointegriert. Die Ice-Cream-Cone-Technik erlaubt die Rekonstruktion von Dehiszenzen der bukkalen Platte vor einer Implantation. Der Knochenverlust am Alveolarkamm betrug jedoch 1,32 mm verglichen mit der Breite der Alveole vor der Extraktion.