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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 4     19. Aug. 2014
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 4  (19.08.2014)

Seite 437-442


Dekontamination infizierter Implantatflächen zur Wiederherstellung des Knochen-Implantat-Kontakts mit einem Er:YAG-Laser
Nevins, Myron / Nevins, Marc L. / Yamamoto, Atsuhiko / Yoshino, Toshiaki / Ono, Yoshihiro / Wang, Chin-Wei (Jeff) / Kim, David M.
Die Prävalenz der Periimplantitis ist für alle implantologisch tätigen Zahnärzte von Interesse. Die periimplantäre Entzündung führt zum Abbau des stützenden Knochens am Implantat und tritt mit oder ohne Blutung und Eiterung beim Sondieren auf. Eine frühe Diagnose und Behandlung sind wichtig, es fehlen jedoch Belege für die wirksamste Therapie. Die Implantatoberfläche kann mit Bakterienaggregaten kontaminiert sein. Allgemein gilt die Reinigung und Dekontamination der Implantatoberfläche als schwierig bei der operativen Behandlung periimplantärer Defekte. In der hier vorgestellten präklinischen Studie am Hundemodell wurde der Einsatz des Erbium:Yttrium-Aluminum-Garnet- Lasers untersucht. Geprüft wurde die Dekontamination der komplexen, rauen Oberfläche kompromittierter oder versagender Implantate durch Abtragen der kontaminierten Oxidschicht, sodass sich das Hart- und Weichgewebe wieder an das Implantat anheften können. Die Ergebnisse zeigen, dass sich ein neuer Knochen-Implantat-Kontakt in der Größe des vormaligen Defekts bildet. Im Weichgewebe finden sich im Sinne einer Unterbrechung der Krankheitsprogression keine oder nur geringe Entzündungszeichen. Auf diese Art kann die Prognose eines zuvor kompromittierten Implantats verbessert werden.