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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 4     19. Aug. 2014
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 4  (19.08.2014)

Seite 453-462


Sofortbelastung dentaler Implantate nach einer Alveolarkammaugmentation im ästhetischen Bereich: Eine 5-Jahres-Studie
Cooper, Lyndon F. / Reside, Glenn / Raes, Filiep / Garriga, Joan Soliva / Tarrida, Luís Giner / Wiltfang, Jörg / Kern, Matthias / Bruyn, Hugo De
In der hier vorgestellten klinischen Studie wurden nach fünf Jahren das Überleben und die Architektur der periimplantären Gewebe an sofortbelasteten Implantaten untersucht, die vier bis sechs Monate nach einer Osteoplastik mit demineralisiertem bovinem Knochen-Allograft und einer Kollagenmembran gesetzt wurden. 19 Patienten erhielten insgesamt 23 Implantate. Dabei gab es bereits vor der Belastung einen Implantatverlust (Überlebensrate 95,6 %). Die periimplantären Gewebe waren stabil. Das marginale Knochenniveau veränderte sich nach fünf Jahren gegenüber dem Zeitpunkt der Implantation (Mittelwert ± Standardabweichung: -0,18 ± 0,79 mm, Bereich: -1,6 bis 1,4 mm, P = 0,51), ebenso wie die mesiale (1,14 ± 0,92 mm, P < 0,001) und die distale Papillenlänge (0,74 ± 1,46 mm, P = 0,04). Die Lage des Mukosasaums blieb unverändert (0,24 ± 0,93 mm, P = 0,15). Während der fünf Jahre traten keine schwerwiegenden chirurgischen Komplikationen auf. Es ist damit möglich, nach einer Knochenaugmentation im oberen Frontzahnbereich eine Sofortimplantation mit Sofortbelastung durchzuführen, da das Implantat osseointegriert ist und eine stabile periimplantäre Weichgewebereaktion entsteht.