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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 5     19. Nov. 2014
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 5  (19.11.2014)

Seite 641-647


Quantitative dreidimensionale Erfassung der volumetrischen und profilometrischen Ergebnisse nach subepithelialer Bindegewebstransplantation unter Brückengliedern: Eine prospektive Pilotstudie
González-Martín, Oscar / Veltri, Mario / Moráguez, Osvaldo / Belser, Urs C.
In der hier vorgestellten Studie wird ein Verfahren zur volumetrischen und profilometrischen Beurteilung der Veränderungen des Weichgewebes beschrieben. Die Technik wurde an leichten bis mittelschweren horizontalen Alveolarkammdefekten nach Weichgewebeaugmentation im Bereich von Brückengliedern angewandt. Dazu wurde bei fünf Patienten mit der Pouch-Technik ein subepitheliales Bindegewebstransplantat eingebracht. Fünf Monate später wurden mithilfe eines Laserscanners quantitativ dreidimensional (3D) die Volumenzunahme und die horizontalen Veränderungen des Alveolarkammprofils erfasst. Alle operierten Bereiche heilten komplikationslos. Das Weichgewebevolumen hatte fünf Monate nach der Augmentation um durchschnittlich 35,9 mm3 zugenommen. Der Abstand zwischen dem prä- und dem postoperativen vestibulären Profil im augmentierten Bereich betrug in der linearen Messung 0,16 bis 2 mm. Die hier beschriebenen quantitativen Messungen wurden 3D mit einem Laserscanner durchgeführt und sind für künftige Studien eine effektive Möglichkeit, Weichgewebeveränderungen zu beurteilen. Trotz der kleinen Probengröße legen die vorgestellten Daten nahe, dass das untersuchte Operationsverfahren eine Option für die Behandlung einer leichten bis mittelschweren horizontalen Alveolarkammatrophie im Bereich der oberen lateralen Schneidezähne ist.