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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 5     19. Nov. 2014
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 5  (19.11.2014)

Online Article, Seite 589


Online Article: Metallkeramikkronen an oberen zentralen Schneidezähnen bei verschiedenen gingivalen Biotypen: Eine Follow-up-Studie über bis zu fünf Jahre
Tao, Jianxiang / Wu, Ying / Chen, Jianrong / Su, Jiansheng
In dieser prospektiven klinischen Studie wurden die Ergebnisse von Metallkeramikkronen auf oberen zentralen Schneidezähnen bei verschiedenen gingivalen Biotypen in der chinesischen Population ausgewertet. Dazu wurden für 100 Patienten von April 2007 bis Oktober 2007 insgesamt 100 Metallkeramik-Einzelkronen angefertigt (50 für einen dünnen und 50 für einen dicken gingivalen Biotyp) und gemäß der Kriterien der World Dental Federation evaluiert. Die Untersuchungen erfolgten bei Studienbeginn sowie im Laufe von bis zu fünf Jahren bei jährlichen Kontrollen. Gleichzeitig wurden auch Gingivarezessionen dokumentiert. Während des fünfjährigen Beobachtungszeitraums war die Erfolgsrate der Kronen für den dünnen gingivalen Biotyp signifikant niedriger (78,0 %) als der Kronen für den dicken gingivalen Biotyp (94,0 %; p = 0,02). Bei den Patienten mit dünnem Gingivatyp wurden sieben Kronen wegen ästhetischer Probleme als Misserfolg eingestuft. Zähne, die mit einer Krone für den dünnen gingivalen Biotyp restauriert worden waren, wiesen stärkere Gingivarezessionen auf (1,09 ± 0,22 mm) als die Kontrollzähne (0,31 ± 0,16 mm; p = 0,01). Der gingivale Biotyp wirkte sich signifikant auf das Ergebnis von Metallkeramikkronen auf oberen zentralen Schneidezähnen aus.