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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
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Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 6     13. Feb. 2015
Int J Paro Rest ZHK 34 (2014), Nr. 6  (13.02.2015)

Seite 793-799


Behandlung parodontaler intraossärer Defekte mit β-TCP allein oder in Kombination mit rhPDGF-BB: Eine randomisierte kontrollierte klinische und radiologische Studie
Maroo, Sneha / Murthy, K. Raja V.
Um die Vorhersagbarkeit der parodontalen Regeneration zu fördern, setzen Ärzte und Wissenschaftler zunehmend Zytokine in Kombination mit osteokonduktiven Gerüsten ein. Diese Vorgehensweise basiert auf dem Prinzip des Tissue Engineering. In der hier vorgestellten klinischen und radiologischen Studie wurde das regenerative Potenzial einer Kombination aus Beta-Tricalciumphosphat (β-TCP) und rekombinantem humanem Platelet-derived Growth Factor BB (rhPDGF-BB) bei der Transplantation intraossärer Defekte mit dem regenerativen Potenzial der etablierten Knochentransplantation nur mit β-TCP verglichen. Dazu wurden bei 15 Patienten insgesamt 30 intraossäre Defekte in zwei verschiedenen Quadranten ausgewählt und randomisiert im Split-Mouth-Design in Test- (rhPDGF + β-TCP) und Kontrolldefekte (nur β-TCP) eingeteilt. Bei Studienbeginn sowie nach sechs und neun Monaten wurden die klinischen Parameter Sondierungstiefe, klinisches Attachment und Tiefe der Gingivarezession ermittelt. Die radiologische Evaluation erfasste die Defektfüllung, die Höhenänderung des Alveolarkamms sowie den Anteil der Defektfüllung bei Studienbeginn, nach sechs und nach neun Monaten. In beiden Gruppen nahm die Sondierungstiefe signifikant ab und die Höhe des klinischen Attachments signifikant zu. Beim Vergleich zwischen den Gruppen zeigten die mit rhPDGF + β-TCP behandelten Defekte eine signifikant stärkere Reduktion der Sondierungstiefe (p < 0,05) und einen signifikant stärkeren klinischen Attachmentgewinn (p < 0,01). Die mittlere anteilige Defektfüllung war nach sechs und neun Monaten in den Testdefekten signifikant größer als in den Kontrolldefekten (p < 0,01). Die mit rhPDGF + β-TCP behandelten Defekte wiesen nach sechs und neun Monaten einen im Mittel signifikant höheren Alveolarkamm auf (p < 0,05), während bei den mit β-TCP behandelten Defekten eine Resorption eingetreten war. Beide Gruppen wiesen eine potenziell bessere parodontale Regeneration auf. Im Vergleich zwischen den Gruppen waren die klinischen und radiologischen Ergebnisse bei den mit rhPDGF + β-TCP behandelten Patienten signifikant.
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